ZEPHYR – Zur Erwachsenenbildung per Hybrid-Veranstaltung

Die KEB Hessen e.V. entwickelt im Rahmen ihrer Projekte im hessischen Weiterbildungspakt 2017-2020 ein hybrides Veranstaltungsformat.

  • Die Referent*innen arbeiten mit einer mobilen digitalen Flip-Chart, die sie zusammen mit einem mobilen Hot Spot an jeden Veranstaltungsort mitbringen.
  • Das Equipment ermöglicht ein kommunikatives und interaktives Arbeiten mit gemischten Gruppen aus anwesenden und digital zugeschalteten Teilnehmer*innen:
    • Ein Konferenzmodus für Austausch, Diskussionen und Nachfragen.
    • Ein Chatmodus für die freie Kommunikation der Teilnehmer*innen untereinander.
    • Ein Präsentationsmodus (z. B. für ppt-Dateien oder Video-Clips).
    • Ein Internet-Browser zur Arbeit mit netzbasierten Medien.
    • Eine Möglichkeit zum Bearbeiten von Bild-Dateien oder Internet-Seiten.
    • Eine Whiteboard-Funktion für Notizen, Tafelbilder, importierte Screenshots etc.

Während der Veranstaltung können alle Materialien, auch Ergebnisse aus Diskussionen oder Gruppenarbeiten, den Teilnehmer*innen sofort zur Verfügung gestellt werden.

Aktuelle Bildungsveranstaltungen

Modul 2:

Freitag, 30.10.2020, 16:00 – 17:30 Uhr
Erklärvideos als Teil digitalen Lernens

  • Was macht ein digitaler Unterricht über und mit Erklärvideos im Kompetenzerwerb?
  • Welche Kompetenzen können diese Videos bilden, wie müssen sie eingebettet sein und wie komme ich als Subjekt zu einer vernünftigen, reflektierten Meinungsbildung? 

Modul 3:

Freitag, 06.11.2020, 16:00 – 17:30 Uhr

Interreligiöses Lernen begegnungslos?
 

Ohne Begegnungslernen ist interreligiöses Lernen schwierig. Bei einer Umfrage an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im digitalen Sommersemester 2020 gaben mehr als die Hälfte der befragten Studierenden an, dass der fehlende persönliche Austausch negative Auswirkungen auf den Erwerb spezifischer Kompetenzen zur Wahrnehmung des anderen, zur Kommunikation und zur Urteilsfähigkeit gegenüber Quellen habe. Was bedeutet dies für das interreligiöse Lernen, und welche Möglichkeiten gibt es in der digitalen Lehre, interreligiöse Begegnungen im digitalen Raum zu fördern? Die Veranstaltung soll nach einem fachlichen Input in den Austausch führen.

Modul 4:

Freitag, 27.11.2020, 16:00 – 17:30 Uhr

Homeschooling: Schnittstellen und Rollenklärungen

 

Interreligiöse Kompetenzvermittlung in Zeiten der Pandemie

 

Die Landauer Bildungsforscherin Anja Wildemann hat zusammen mit dem Psychologen Ingmar Hosenfeld während des Shutdown eine bundesweite Elternbefragung durchgeführt. Danach schätzen etwa 30% der befragten Eltern die Beziehung zu ihrem Kind durch das Homeschooling als sehr oder ziemlich belastet ein. Die Befragten beklagten Schwierigkeiten, die eigenen Kinder zu einem regelmäßigen Tages- und Lernrhythmus zu motivieren (über 50%), eine mangelhafte digitale Ausstattung oder eigene Kompetenz (über 25%) und zu wenig Kommunikation und durch die Lehrenden vorgegebene Struktur. Hinzu kommt eine stärkere Elternbelastung durch höhere Betreuungszeiten der eigenen Kinder und durch berufliche Veränderungen (z.B. Homeoffice, Kurzarbeit, Existenzängste etc.). 

Modul 1:

Freitag, 25.09.2020, 16:00 – 17:30 Uhr
Demo des neuen Formates mit anschließender Diskussion

  • Die Möglichkeiten einer gleichberechtigten digitalen und Vor-Ort-Teilnahme in einer Hybrid-Veranstaltung werden durch den Einsatz einer mobilen digitalen Flip-Chart demonstriert.
  • Das Demo zeigt, wie das europäische Christentum von Anfang an durch religiöse und kulturelle Diversität geformt worden ist. Es ist in seinem Selbstverständnis ein Gegenmodell zu den autoritären nationalen Vereinnahmungen unserer Tage.
  • Welche Bedingungen und Chancen ergeben sich durch hybride Veranstaltungsformate für die Erwachsenenbildung, aber auch für den Schulalltag in und außerhalb des Unterrichts?
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